Beim Informationsabend der Entdeckertagsschulen des Kreises Cochem-Zell wurden Eltern, Großeltern, ErzieherInnen und LehrerInnen kurzweilig und ausführlich über schulische Angebote für besonders begabte Kinder informiert. Das Interesse war groß und die Veranstaltung im Cochemer Gymnasium war sehr gut besucht.

Zunächst wurde die Tagesstruktur und die Arbeit in den beiden Entdeckertagsschulen vorgestellt. Entdeckertagsschulen sind Projektschulen des Landes Rheinland-Pfalz zur Förderung hochbegabter Kindergarten- und Grundschulkinder. In Ellenz-Poltersdorf treffen dich die Kinder aus Vorschulgruppen, der ersten und zweiten Klassen, in Brohl die Kinder der dritten und vierten Klassen. „Im Entdeckertag leben die Kinder mit festen Ritualen und sie bekommen ein fundiertes Handwerkszeug vermittelt, um selbsttätig forschend lernen zu können“, erklärte Frau Rutz, die Leiterin der Entdeckertagsschule in Brohl. Daneben sei auch die stetige Erweiterung von Wissen ein wichtiges Anliegen der Entdeckertagsschulen, damit sich die Kinder auf dieser Wissensgrundlage weitere Erkenntnisse aneignen können. Im Austausch mit den Eltern erklärte Frau Daniela Wickert, die Leiterin der Entdeckertagsschule in Ellenz-Poltersdorf, das Aufnahmeverfahren. Die Besucher stellten reichlich Fragen, die sehr kompetent von der Schulpsychologin aus Wittlich, Frau Monika Boesen, beantwortet wurden. Sie traten auch miteinander in einen angeregten Austausch und brachten mitunter hoch emotionale Erfahrungen zur Sprache. Frau Michaela Koch, die Leiterin des Cochemer Gymnasiums, forderte die Eltern dazu auf, schon in der Grundschulzeit für ihre besonders begabten Kinder aktiv zu werden und Fördermöglichkeiten zu suchen, damit diese Kinder ihr Potenzial ausschöpfen können, an ihre Grenzen geführt werden und erfahren, sich anstrengen zu müssen.

Wie es nach der Grundschule weitergehen könnte, dazu berichtete Frau Eleonore Dahmer, die Schulpsychologin aus Koblenz und des Hochbegabtengymnasiums Max-von-Laue. Sie erklärte den Begriff Hochbegabung, stellte Studien zur Hochbegabung vor, informierte über das Aufnahmeverfahren und  skizzierte exemplarisch anhand einer Tagesstruktur, wie sich der Schulalltag den Schülern in den Hochbegabtenklassen darstellt.

 

Foto von links nachrechts: Frau Bösen, Frau Weber, Frau Wickert, Frau Dahmer, Frau Rutz, Frau Koch

Wenn hochbegabte Kinder richtig gefördert werden, sind sie selbstzufrieden und bereit, viel zu leisten, was wiederum zu einem noch höheren IQ führen kann. Da immer die Gefahr besteht, dass nicht erkannte hochbegabte Kinder ihr Potenzial nicht ausbilden können und an der hohen Begabung letztendlich scheitern, lohnt sich die frühe Investition in unsere besonders begabten Kinder.

Wer Interesse an der Aufnahme an einer Entdeckertagsschule hat, sollte sich jetzt melden, um das Anmelde- und Überprüfungsprozedere in Gang zu bringen.


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