Auf Einladung des Entdeckertagsförderers, Herrn Fries, besuchten die Kinder der Entdeckertagsschule Brohl am 27.09.2017 das Museum König in Bonn. Ein beeindruckendes Gebäude und spannend gestaltete Ausstellungsräume luden zum Schauen, Lernen und Verweilen ein.

 

Hier berichten die Entdeckertagskinder:

Ein Kurzüberblick des Tages von Annika:
Es war total klasse! In so einem wunderbaren Museum war ich noch nie. Als ich zu Hause ankam, sagte ich direkt zu meiner Mama, dass ich nochmal dorthin möchte. Mir haben besonders gut die dargestellten Regionen Afrikas gefallen. Auch die Busfahrt hat mit ausnahmsweise gefallen. Es war sehr nett von Herrn Fries, dass er uns den Ausflug geschenkt hat. Der Hariboladen war natürlich auch gut, aber das Museum war tausendmal besser!

Eine genaue Beschreibung des Museumsbesuchs von Anna Lena und Nora ergänzt durch Enoc, Karlotta, Pauline, Klara, Tammo, Julius, Fiona, Jakob. Tyron, Leon, Rosalie, Lond, Evelina, Lucia, Mats, Fabian:

Das Museum König wurde von Alexander König vor über 100 Jahren gebaut. Herr König wollte den Menschen in Bonn die Tiere aus fremden Ländern präpariert zeigen.

Das Museum König hat Ausstellungen auf vier Etagen. Im Untergeschoss konnten wir die Tiere, die unter Wasser leben, sehen. Im Erdgeschoss durften wir die Savanne, den Urwald und die Wüste betrachten. Im ersten Stock ging es dann weiter mit den Polargebieten unserer Erde. Ganz oben konnten wir uns noch ansehen, wie es im Erdboden aussieht.

Von Frau Adams, die die Führung leitete, wurde erklärt, dass Sand von der Sahara manchmal bis zu uns geflogen kommt. Als Nächstes wurde uns erklärt, dass Elefanten auf Zehenspitzen laufen und dass sie nicht galoppieren können, sondern nur traben.

Dromedare  haben zwei Augenlider. Diese schützen ihre Augen vor Sandstürmen. Kamele haben so lange Beine, damit sie weit genug vom Sand entfernt sind und sie haben an den Knien ein Polster, damit sie sich beim Hinknien im Sand nicht wehtun. Bei Kamelen unterscheidet man Dromedare mit einem Höcker und Trampeltiere mit zwei Höckern. Kamele können 100l Wasser in einer Minute trinken. Sie speichern das Wasser im Fett in den Höckern. In Australien wurden früher afghanische Kamele zum Transport durch die Wüste eingesetzt. Nachdem die Eisenbahn gebaut worden war und man sie nicht mehr brauchte, wurden sie freigelassen. Die Zugverbindung durch die Wüste heißt heute noch „the Ghan“ von Afghanistan.

Der Caracal sieht fast so aus wie ein Luchs und kann aus dem Stand bis zu zwei Meter weit springen. Er ernährt sich von Vögeln.

Der Wüstenfuchs ist der kleinste Fuchs der Welt und gräbt bis zu 30 m lange Gänge. Der Wüstenfuchs hat so große Ohren, damit er seinen Feinden schneller entkommen kann und um mit den großen Ohren Hitze abzustrahlen.

In Afrika gibt es Skorpione, die im Außenskelett Moleküle haben, die im UV-Licht leuchten.

Dann wurde uns noch erklärt, dass sich ein Krokodil, das in der Wüste in einem Wassertümpel lebt, im Schlamm vergräbt, wenn der Tümpel austrocknet, und dann einen Hitzeschlaf hält. In der Wüste konnten wir verschiedene Sandproben anfassen und verschiedene Tiere mit einem Mikroskop untersuchen.

Im Bereich des Regenwaldes gab es Bildschirme, mit denen man verschiedene Pflanzen oder Tiere anklicken konnte. Diese angeklickten Tiere oder Pflanzen wurden dann in einem großen Raum, der durch eine Glasfront abgetrennt war, angeleuchtet und näher erklärt.

Danach gingen wir zu den Polargebieten. Dort haben wir einen Eisbären, einen Polarfuchs, Seeelefanten, Robben und das Skelett eines Wals gesehen. Das war ganz schön riesig! Es gibt Zahnwale und Bartenwale. Der Polarfuchs hat im Sommer braunes, im Winter weißes Fell. Der Winkelfrosch lebt an Wasserfällen, und wenn er sich paaren möchte, winkt er mit seinem weißen Fuß. Seeelefanten werden 900 kg schwer. Es gab ein Iglu, in das wir hinein durften. Ein Rentier, das im Winter ein Geweih trägt, ist weiblich.

Von dort ging es in die Ausstellung zu Tieren im Salz- und Süßwasser. Hier gab es mehrere Becken mit ganz vielen Fischen darin. Ein Fisch ist sogar von einem Becken in ein anderes gesprungen. Das war toll!

Es gab ein Stockwerk mit einer Vogelausstellung und auch Insekten und Spinnen hatten ihre eigenen Ausstellungsräume.

Die Sonderausstellung zeigte, wer im Erdreich lebt und wie wichtig der Boden für uns ist. Im Boden leben viele Tiere wie z. B. Asseln, Regenwürmer oder Tausendfüßer.

 

In der freien Zeit konnten wir Filme über Affen anschauen, die Ferngläser in der Savanne benutzen und einen sprechenden Baum kennen lernen..

Im Eingangsbereich war ein Nilpferd, auf das wir uns draufsetzen durften. Dort ist auch das Gruppenfoto entstanden. Im Museumsshop konnte man viele Sachen kaufen, aber sie waren sehr teuer.

Für die Entdeckertagskinder gab es außerdem im Museum König ein leckeres Mittagessen.

Nach dem Museumsbesuch ging es noch auf einen Spielplatz und wer wollte konnte ganz in der Nähe den Hariboladen besuchen.

Wir danken Herrn Fries für die Einladung! Wir haben viel gelernt!

 


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