Die Entdeckertagskinder aus Broh lhatten die Gelegenheit im Rahmen ihres diesjährigen Kernthemas "Wie funktioniert was?" dieFirma BOMAG in Buchholz bei Boppard zu besuchen. Die BOMAG stellt Maschinen für den Straßenbau her. Am 07.02.18 durften 22 Entdeckertagskinder Einblick in die Firma nehmen.

Durch den Tag geführt wurden Sie sehr freundlich und kompetent durch Herrn M. Müller, einigen Kollegen und vielen netten Azubis.

Die Atmosphäre im Betrieb und zwischen den Mitarbeitern war durchweg sehr wertschätzend und so konnte sich auch die Entdeckertagsgruppe dort sehr wohl fühlen. Vermittelt, organisiert und unterstützt wurde dieser Tag bei BOMAG durch "vem.die arbeitgeber" und deren Hauptgeschäftsführer Th. Bröcker.

In den folgenden Berichten kann man lesen, wie beeindruckt viele Kinder waren. Wir sagen daher ein ganz großes Dankeschön an Herrn Bröcker, der diese Besichtigung ermöglicht hat!

Evelina (8) schreibt:

Der Ausflug  beginnt am frühen Morgen mit der Busfahrt. Wir fahren in die Firma BOMAG in Boppard. Diese Firma stellt Straßenbaumaschinen wie z.B. Maschinen für Asphalt- und Erdbau, Stampfer, Vibrationsplatten, Fräsen und Walzen her. Bei der Firma BOMAG arbeiten 1500 Menschen. Das kleinste Gerät, das die Firma baut, ist der Stampfer und das größte Gerät ist der Müllverdichter.

In der Firma angekommen, lernen wir zunächst die Walze kennen. Zwei Auszubildende erklären uns wie die Walze funktioniert. 

Dann bekommen wir einen Einblick in die Werkshallen und gucken uns verschiedene Straßenbaumaschinen an.

Um halb zwölf essen wir zu Mittag, im Anschluss teilen wir uns in Gruppen auf. Meine Gruppe darf als Erstes um den Ring mit der Walze fahren. Bei der Walze sind die Fahrerkabine, der Motor und die Walze wichtig.  Über die Walze ist noch eine spezielle Bandage gelegt, um den Boden besser verdichten zu können.

Danach gehen wir schweißen am Schweißsimulator und dürfen uns einen Schlüsselanhänger selbst machen. 

Der Besuch der Firma BOMAG war spannend. Mir hat das Fahren mit der Walze am besten gefallen.

 

 Tyron gibt sein Bestes am Schweißsimulator.

Tammo (9) schreibt (leicht überarbeitet):

Der Besuch bei BOMAG war einer der aufregendsten Ausflüge meines Lebens.

Dort werden Fahrzeuge hergestellt, die ich zuvor nicht kannte, z.B. Recycler und Müllverdichter. Außerdem kannte ich die Straßenfräse nur vom Sehen.

Bei der Firma BOMAG gab es sehr strenge Sicherheitskontrollen. Es gibt Mitarbeiter, die entscheiden, wer rein- und wer raus darf.

Im Schulungsraum wurde uns erklärt, wie eine Walze funktioniert. Je nach der Härte des Bodens ist die Vibration in der Walze stark oder schwach. Der Stampfer ist die kleinste Maschine, die BOMAG  herstellt. Sie ist dafür da, dass die Flächen, wo die großen Walzen nicht hinkommen, gestampft werden können.

Es gibt zwei verschiedene Walzen. Der Straßenzug mit nur einer Walze wird für die mittlere bis starke Verdichtung benutzt. Die Tandemwalze hat zwei Walzen. Sie verdichtet den Asphalt. Für verschiedene Böden kann auch die Bandage der Walze ganz unterschiedlich beschaffen sein.

Die Straßenfräse fräst den alten Asphalt ab und er gelangt über ein Förderband in einen nachfahrenden LKW. Der alte Asphalt wird in einer Fabrik aufgearbeitet und kann später wieder verwendet werden.

Der Recycler bringt Kalk 30 – 40cm tief in die Erde ein, damit sich der Boden später gut bearbeiten und verdichten lässt. Das wird bei Schotterstraßen oft so gemacht. In unserer Gruppe hatte jemand die Idee, dass der Recycler in Kleinformat auch etwas für den Garten sein könnte.

Der Müllverdichter ist die größte Maschine, die BOMAG herstellt. Er ist mein Lieblingsverdichtungsgerät. Er ist dazu da, Müll auf Müllkippen zu verdichten. Viele Müllverdichter und auch Straßenwalzen werden in die Türkei verkauft.

Wenn vom Käufer kein besonderer Wunsch vorliegt, erhalten die Maschinen eine gelbe Farbe. BOMAG spritzt die Maschinen aber auch mit jeder anderen Farbe, wenn der Kunde das so möchte und bestellt.

Cool war auch der Schweißsimulator, wo man selber schweißen durfte. Außerdem durften wir unsere Namensbuchstaben in einen BOMAG-Schlüsselanhänger stanzen und ihn dann polieren. Mit einem Azubi durften wir in einer großen Walze mitfahren.

BOMAG war für mich ein Erlebnis!

 

Pauline (9) schreibt:

Bei der Firma Bomag in Boppard angekommen, haben uns zwei Azubis freundlich empfangen. Insgesamt arbeiten 80 Azubis bei der Firma Bomag.

Wir durften uns Plätze aussuchen und haben einen Vortrag über ein paar Maschinen, die Bomag baut, gehört. Der Vortrag war sehr spannend. Wir haben z.B. erklärt bekommen, dass ein Stampfer, auch wenn er von einem Laster fällt, nicht kaputt geht usw..

Als der Vortrag zu Ende war, haben wir die Maschinen aus der Nähe bestaunt. Nachdem wir eine Walze und noch ganz viele andere große Maschinen kennengelernt hatten, sind wir essen gegangen.

Anschließend durften wir dann einige Sachen selbst ausprobieren, nämlich mit einer Walze fahren, selber mal am Computer schweißen (was gar nicht so einfach war) und selbst aus Aluminium Schlüsselanhänger hergestellt. Wir haben unseren Namen auf das Aluminium gestanzt. All das hat sehr viel Spaß gemacht! Jetzt, wo wir den Schlüsselanhänger haben, geht uns Bomag nicht mehr verloren! Der Tag war toll!

 

 Nora (9) schreibt:

Früh morgens ging es los: Mit dem Bus fuhren wir nach Buchholz zur Firma Bomag. Nach der Fahrt wurden wir in einen Raum geführt, der tatsächlich aussah wie ein Klassenzimmer!

Dort wurde uns von zwei jungen Männern, die dort eine Ausbildung machen, erklärt wie eine Walze funktioniert. Sie haben uns auch erklärt, welche ihre kleinste und ihre größte Maschine ist: Die größte ist ein Müllverdichter, die kleinste ist ein Rüttler, der den Boden verdichtet.

Nach dieser Erklärung konnten wir uns in einer Halle ansehen, wie eine Walze hergestellt wird. Dann gingen wir raus auf den „Parkplatz“, auf dem die meisten Maschinen der Firma standen. Zum Mittagessen gab es übrigens Brötchen mit Käse oder Schinken.

Nach dem Essen wurden wir in drei Gruppen eingeteilt, die nacheinander Schweißen, Walze fahren und Schlüsselanhänger prägen konnten. Am schönsten fand ich persönlich das Basteln der Schlüsselanhänger. Beim Schweißlehrgang hat Frau Rutz übrigens fast bestanden – wir müssen dafür noch ein bisschen üben …

 

Fabian (10) schreibt:

Bei der Firma BOMAG wartete Herr Müller bei uns. Mit ihm gingen wir ins Ausbildungszentrum. Dort trafen wir zwei Auszubildende. Diese erklärten uns mit Videos, wie Walzen funktionieren und aus welchen Teilen sie bestehen. Danach durften noch einmal alle auf die Toilette und wir gingen aus dem Ausbildungszentrum. Von dort gingen wir in eine große Halle, wo Walzen zusammengebaut werden. Herr Müller erklärte uns ausführlich, wie die Walzen zusammengesetzt werden. Nun ging es weiter zum Lagerplatz, wo alle fertigen Fahrzeuge standen. Außerdem erklärte uns Herr Müller, dass eine Walze 70.000€ bis 100.000€ kostet. Die meisten Fahrzeuge waren gelb, es gab aber auch welche, die orange waren, weil es die Käufer so wollten. Wir schauten uns Stampfer, Walzen, Müllverdichter und noch einige andere Fahrzeuge an. Dann gingen wir wieder in das Ausbildungszentrum zurück. Dort aßen wir belegte Brötchen und tranken etwas. Anschließend wurden wir in drei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe durfte mit einer Walze mitfahren, eine machte Schlüsselanhänger mit ihren Namen und die dritte Gruppe schweißte mit einem Computerprogramm. Die Gruppen wechselten sich ab. Am Ende verabschiedeten wir uns und fuhren nach Brohl zurück. Es war ein schöner Tag.

 

Klara (8) schreibt:

Die BOMAG baut Maschinen für den Straßenverkehr.

Zwei Jugendliche erzählen uns etwas über die BOMAG:

Bei der Walze wird in jeder Bandage eine Vibration erzeugt. Mit dieser Vibration wird der Druck verstärkt. Lockere Böden brauchen eine stärkere Vibration, um sie gut zusammenzudrücken. Die Walze hat ein Kugellager, damit sie sich leicht drehen kann. Wichtig sind bei einer Walze:

  • Fahrerkabine
  • Motor
  • Bandage

Die kleinste Maschine, die BOMAG baut, ist der Stampfer. Wenn man mit dem Stampfer arbeitet, ist es wichtig zu tragen:

  • Warnweste
  • Stahlschuhe
  • Ohrenschützer

Im Stampfer gibt es ein kleines und ein großes Zahnrad. Diese bewegen eine Stange, die Stange bewegt eine Feder. Erst dann gibt es die Rüttelbewegung.

Die Asphaltfräse fräst den alten Straßenbelag ab und lädt ihn auf einen LKW.

Ein Recycler macht z.B. Kalk in den Straßenboden, damit er besser verdichtet.

Die größte Maschine, die BOMAG baut, ist der Müllverdichter. Davon bauen sie hundert Stück pro Jahr.

Nachdem wir draußen gewesen waren, gab es Mittagessen. Das Essen war lecker und der Kakao hat super aufgewärmt.

Danach fand ich es toll, dass wir Walze gefahren sind. Außerdem durften wir das Schweißen ausprobieren. Es war schwer! Als Letztes machten wir einen Schlüsselanhänger – spiegelverkehrt!!

 

Enrico (9) schreibt:

BOMAG bedeutet Bopparder Maschinen AG und gehört der Fayat Group an. Die BOMAG baut Maschinen für den Straßenbau.

Als Erstes mussten wir bei dem Pförtner warten. Dann musste Frau Rutz in das Pförtnerhäuschen reingehen und sagen, warum wir hier waren, um die Erlaubnis zum Reinfahren zu bekommen.  Alle unsere Namen waren vorher schon gemeldet worden. Jetzt ging die Schranke auf und wir konnten durchfahren zum Ausbildungszentrum. Des Weiteren gingen wir in einen Unterrichtsraum und guckten drei kleine Lehrfilme an.

Eine Walze kostet 70.000 bis 100.000€. Das Walzenrad vibriert, um den Boden zu verdichten, damit auch schwere LKWs über die Fahrbahn fahren können. In den Walzenrädern sind Kugellager. Dabei braucht man weniger Kraft, als wenn das Walzenrad keine Kugellager hätte.

Wir haben auch eine Werksführung gemacht. In einem Raum wurde eine fertige Walze getestet. Dabei wurden sehr starke Vibrationen erzeugt, wie bei einem Erdbeben. Auf dem ganzen Gelände fahren 15 Gabelstapler.

Jetzt sind wir wieder zum Ausbildungszentrum in den Raum gegangen. Es gab belegte Brötchen und Getränke.

Danach wurden wir in drei kleine Gruppen aufgeteilt. Unsere Gruppe war zuerst am Schweißsimulator. So einer kostet 20.000€. Als Erstes war ich dran, ich schaffte 68%. Das war richtig gut. Dann hat unsere Gruppe Namensschilder gemacht. Die Buchstaben müssen mit den Stanzlettern spiegelverkehrt sein, damit sie auf dem Anhänger richtigherum stehen. Als Letztes sind wir mit der Walze gefahren. Sie hatte Radio, Sitzheizung und Klimaanlage. Diese Walze hatte Luxus!

 

Unbekannt schreibt:

Vor der Firma BOMAG mussten wir lange warten, bis der Bus hineinfahren durfte. Im Ausbildungsraum haben uns zwei Azubis erklärt, dass die Walzen den Boden nicht nur platt machen, sondern ihn auch verdichten. Das geschieht durch die Unwucht, die in jeder Walze Vibrationen erzeugt.

Vor der Führung durch das Gelände sind wir in eine Halle gegangen, wo eine Walze wie auf einem Fließband zusammengebaut wurde. So eine Walze kostet 60.000 bis 100.000 Euro. Auf dem großen Abstellplatz standen beeindruckend viele fertige Fahrzeuge herum. Die waren alle bereits verkauft. Als wir alles gesehen hatten, sind wir wieder in den Ausbildungsraum gegangen. Da gab es ein Buffet. Als alle fertig gegessen hatten, haben wir uns in drei Gruppen aufgeteilt. Meine Gruppe ist zuerst Walze gefahren. Das war sehr wacklig. Danach sind wir zum Schweißsimulator gegangen. Wir sollten eine gerade Schweißnaht machen. Als alle geschweißt hatten, durften wir Schlüsselanhänger selbst gestalten. Am besten hat ir das Schweißen gefallen.

Der Tag bei BOMAG war schön.


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