Herr Schlags, der Chef der Reichskronenapotheke in Mayen, lud die Kinder des Entdeckertages in seine Apotheke ein, damit sie passend zum Thema "Wie funktioniert was?" einen Einblick in die Abläufe einer Apotheke nehmen konnten. Keines der Kinder ahnte im Vorfeld, wie spannend sich das gestalten würde.

 Die "Workshops" mit Herrn Schlags und seinen drei Mitarbeiterinnen war sehr gut geplant und bot den Kindern viel Abwechslung. In vier Gruppen erkundeten die neugieriegen Entdeckertagskinder einige Bereiche der Mayener Apotheke.

   

Fasziniert waren diese Jungen von der Technik in der Apotheke, sprich dem Roboter, der die Medikamente einsortiert,lagert und herausgibt. Da durfte einiges ausprobiert werden.

   

Im Labor werden Salben gemischt und spezielle Medikamente zubereitet. Zum Schutz ist eine bestimmte Kleidung und mitunter auch ein Mundschutz nötig. Die Kinder sahen, wie eine Salbe hergestellt wird und sie durften ein kleines Döschen mit nach Hause nehmen.

   

 Im nächsten Raum wurden Tees zusammengestellt. Die Kinder sahen eine spezielle Morgenteemischung in einer Fanta. So heißt die große Schüssel.

Der Duft war sehr angenehm. Es gelang den Kindern ganz gut, die Bestandteile des Tees herauszubekommen und sie lernten, dass für Tees Samen, Blüten und Blätter verwendet werden können. Freundlicherweise durften sie sich selbst eine bestimmte Menge Tee abfüllen, abwiegen, verpacken, beschriften und mit nach Hause nehmen. Toll!

Bei der vierten Station erzählte Herr Schlags etwas zu den Aufgaben jeder Apotheke, er konnte stolz davon berichten, dass er die Apotheke schon in vierter Generation leitet und er beschrieb den Kindern die beruflichen Aufgabenfelder, die es in einer Apotheke gibt und die die Kinder beim Rundgang durch die Apotheke gesehen hatten.

Niemals hätten die Kinder gedacht, dass in einer Apotheke neben den Verkäuferinnen hinter der Ladentheke so viele weitere Menschen in verschiedenen Bereichen beschäftigt sind. Beim nächsten Apothekenbesuch werden sie sicher viel achtsamer sein. Und wer weiß, vielleicht erinnert sich jemand bei der zukünftigen Berufswahl an diesen Besuch und schlägt einen pharmazeutischen Weg ein.

Wir danken ganz herzlich Herrn Schlags für die tolle Vorbereitung und seinen Mitarbeiterinnen für die freundliche Durchführung. Wir haben wirklich viel gelernt und haben nun eine Vorstellung davon, wie eine Apotheke hinter den Kulissen funktioniert!

Nora hat einen Bericht geschrieben:

Nachmittags, also im vierten Unterrichtsblock, ging es los. Wir fuhren mit dem Bus nach Mayen. Dort führte uns unsere Mitschülerin Evelina zur Apotheke. Als wir dort waren, wurden wir von ihrem Vater empfangen. Danach bekamen wir ein Namensschild und wurden in vier Gruppen eingeteilt: zwei Jungen- und zwei Mädchengruppen.

Alle Gruppen machten nacheinander die folgenden Stationen durch:

  1. 1. Ich war in Gruppe eins und uns wurde zuerst etwas über die Apotheke erzählt, z.B. dass es sie seit 125 Jahren gibt.
  2. 2. Dann durften wir erraten, welche Kräuter in der angebotenen Teemischung stecken. Dabei konnten wir die getrockneten Blüten und Kräuterteile sehen und erschnuppern. Die Mischung besteht aus Himbeerblättern, Fenchel, Hibiskus, Pfefferminzblättern und Kamillenblüten und der Tee schmeckt lecker, das weiß ich, weil wir ihn mit nach Hause nehmen durften!
  3. 3. Anschließend durften wir einer Maschine zugucken, die schnell in einem engen Raum hin und her fuhr, um Medikamente in Fächer zu verteilen. Das hat mich ziemlich überrascht, weil ich dachte, dass diese Arbeit von Menschen gemacht wird. Außerdem fuhr die Maschine super schnell und wir dachten, dass sie gleich gegen die Scheibe kracht!
  4. 4. Zum Schluss durften wir selber eine Handcreme mischen, die wir dann mit nach Hause nehmen durften, was uns sehr freute!

Von Nora-Marie Treis

 


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